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Zuerst möchte ich mich bei der Schorlemer Stiftung des Deutschen Bauernverbandes und der Equipeople Ltd. Ireland bedanken, die mich in ihr internationales Austauschprogramm aufnahmen. In einem sechsmonatigen Praktikum konnte ich Erfahrungen in der praktischen Arbeit auf einem irischen Bauernhof sammeln.
Einen herzlichen Dank möchte ich in diesem Zusammenhang an Barry O Connor und seine Familie aussprechen, die mich auf ihrem Hof in Co. Cork (Süd-Irland) wie ein neues Familienmitglied aufnahm. Auf dem Gehöft wurden 90 Milchkühe und bis zu 30 Kälber gehalten. Außerdem zieht die Familie Pferde für den professionellen Springreitsport heran. In diesem Jahr hatte der Hof 7 Fohlen. Für mich bedeutete das jede Menge praktische Arbeit auf dem Bauernhof.
Von Barry O Connor lernte ich, wie in der irischen Landwirtschaft Tiere artgerecht auf Weiden gehalten werden, Kälber in kleinen Gruppen zuerst im Stall und später auch auf Freilandkoppeln zusammen leben und dass der entspannte und liebevolle Umgang mit den Tieren beste landwirtschaftliche Ergebnisse einbringt.
Meine persönliche Herausforderung war es, als mir die Familie O Connor den gesamten Hof während einer 10tägigen Reise anvertraute. Zusammen mit der Hütehündin Rover trieb ich die 90 Kühe zweimal am Tag von der nahe gelegenen Weide zur Melkstation auf das Gehöft und zurück. Der gesamte Vorgang des Melkens, der Vor- und Nachbereitung der Kühe und Maschinen lag für diese Zeit in meinen Händen. Dazu kamen die Fütterungen der anderen Tiere und der ganz normale Betrieb eines Bauernhofes. Der Einblick in die praktische Landarbeit erweiterte meinen Horizont um ein gehöriges Stück.
Ein sehr lieber Dank geht an Frau Prof. Dr. Monika Krüger, die mir die Möglichkeit gab bei wissenschaftlichen Laborarbeiten des Instituts für Bakteriologie und Mykologie der Veterinärmedizinischen Fakultät der Universität Leipzig mitzuarbeiten. Dank auch an Dr. Kirsten Büsing, zu dieser Zeit Laborleiterin der Mykologie, die mir bei allen Fragen mit Rat und Tat zur Seite stand. Ich erhielt die Möglichkeit wissenschaftlich und medizinisch relevante Versuche zu planen und durchzuführen.
Ebenso möchte ich mich bei den Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen der Klinik für Vögel und Reptilien in Leipzig bedanken, die mir gern den Umgang mit diesen speziellen Patienten nahe brachten.
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